Bildungsprogramm „Ausbilden statt Aussetzen“

Bildungsprogramm „Ausbilden statt Aussetzen“

(Hundeerziehung und Verhaltenskunde)

Gute Hundeausbildung schafft Sicherheit, stärkt die Beziehung und macht den Alltag für alle Beteiligten angenehmer. Nur: Wie geht „gute“ Hundeausbildung? In Chile hat die Beschäftigung mit Verhaltenskunde und der darauf aufbauenden Ausbildung von Hunden keine Tradition – das Wissen darüber geht in weiten Teilen der Bevölkerung gegen Null. Daraus resultiert viel Leid, und unter anderem erklärt sich so zumindest teilweise die tief verwurzelte Praxis des Aussetzens von Hunden mit ihren dramatischen Folgen für Tier, Mensch und Natur.

Zum Glück steigt jedoch das Bewusstsein über diese Zusammenhänge in der chilenischen Bevölkerung. Damit einher geht die beachtlich wachsende Nachfrage nach „educadores caninos“, der chilenischen Bezeichnung für Hundetrainer. Dieser Umstand macht einerseits Hoffnung, birgt andererseits aber auch die Gefahr, dass Scharlatane in dieser Nachfrage ein gutes Geschäft wittern, ihr (wenn überhaupt) Halbwissen feilbieten und damit zusätzlichen Schaden anrichten.

Unser neues Bildungsprogramm „Ausbilden statt Aussetzen“ soll helfen, die Entwicklung in eine sinnvolle und gute Richtung zu lenken, denn alle Projekte in diesem Programm zielen darauf ab, qualifizierte Trainings- und Beratungsangebote für Hund und Mensch zu schaffen.

Begonnen haben wir das Programm im März 2026 mit der Ausbildung einer Hundetrainerin in Chile, die nach Ablauf ihres sechsmonatigen Intensivkurses über fundierte, wissenschaftlich aktuelle und erziehungsideologisch neutrale Sachkunde verfügen wird und diese dann weitergeben kann.

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