Vier Vereine – Ein Ziel

„Voneinander lernen: Tierpflege(r) in Deutschland und Chile“: Teil A dieses binationalen Tierschutz-Bildungsprojekts ist nun abgeschlossen, denn die Chilenin María Ruiz Cisternas hat die vergangenen acht Wochen in Hannover und Essen Eindrücke gesammelt, wie Tierheime hierzulande betrieben werden, und kehrt morgen nach Chile zurück.

In ihrer Heimat leitet sie die Tierrettungsstation Refugio Patitas Sin Hogar („Zuflucht für Pfötchen ohne Heim“), wo im Oktober Teil B des Projekts stattfinden wird, der Gegenbesuch von vier deutschen Tierpfleger/innen in Chile. Je eine Auszubildende und einen Ausbilder schicken die Tierschutzvereine Hannover und Groß-Essen am 3. Oktober in die chilenische Stadt Chiguayante im Großraum Concepción, wo sie zwei bzw. drei Wochen gemeinsam mit María und ihrem Team im Refugio lernen und arbeiten werden.

Dieser Projektteil erhält finanzielle Unterstützung vom Bundesbildungsministerium über das Programm AusbildungWeltweit, mit dem die deutsche Regierung internationale Berufskompetenzen ihrer Bürger fördern will. Mit anderen Worten, es geht hier nicht allein um Tierschutz, sondern um Horizonterweiterung und interkulturelle Verständigung – natürlich für alle an unserem Projekt beteiligten Vereine mit dem Ziel, damit gemeinsam aktiven Tierschutz betreiben und Hilfe zur Selbsthilfe zu leisten.

Letztlich soll so in den kommenden Jahren ein Bildungsnetzwerk von deutschen und chilenischen Einrichtungen entstehen, die sich der verantwortungsvollen Tierhaltung verpflichtet sehen und gegenseitig austauschen und unterstützen.

Beim Bildungsprojekt „Voneinander lernen: Tierpflege(r) in Chile und Deutschland“ arbeiten vier Tierschutz- und Entwicklungsverbände zusammen; hier vertreten durch (von links): Alexander Stähr (FinnDomingo e.V.), Heinz Schulze (Tierschutzverein Groß-Essen e.V.), María de los Ángles Ruiz Cisternas (Corporación Refugio Patitas Sin Hogar), Martin Bleicher und Eileen Föge (Tierschutzverein Hannover und Umgebung e.V.), Denise Blietschau (Tierschutzverein Groß-Essen e.V.), Ellen Stähr und Karsten Nagel (FinnDomingo e.V.).

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